Rundschreiben der Fa. Wohnungsbauunternehmen DENKER

Sachbearbeiterin:                         Frau Rosin     Durchwahl: 58 98 - 54       ev/Ro           24.11.2005

 

TEG „Wochenendhaussiedlung Priwall“ in Lübeck-Travemünde
Wiederholte Beschädigung der Schrankenanlagen
Aussetzung der beabsichtigten Kamerainstallation
Entscheidung über geeignete Sicherungsmaßnahmen auf das ETV 2006

mit unserem Rundschreiben vom 07.11.2005 hatten wir Sie darüber unterrichtet, dass wir in Abstimmung mit dem Verwaltungsbeirat beabsichtigten, die leider verstärkt von Vandalismusschäden heimgesuchten Schrankenanlagen an der Grundstückszufahrt durch eine Kameraüberwachung zu sichern.

Gegen dieses Vorhaben ist von Seiten mehrerer Eigentümer erheblicher Widerstand angekündigt worden. Unter anderem wurde vorgetragen, dass es sich um eine nicht genehmigte bauliche Veränderung handeln würde, deren Rückbau verlangt werden könne. Daneben wurde aber auch Kritik daran geäußert, dass eine Kameraüberwachung der Eingangsbereiche generell nicht gewünscht werde und in das Persönlichkeitsrecht der Eigentümer eingreifen würde.

Aus diesem Grunde haben wir uns entschlossen, die Installation der Kameras nicht durchzuführen, sondern auf einer relativ früh im Jahr 2006 durchzuführenden Eigentümerversammlung über das weitere Vorgehen zu beschließen.

Ohne die Angelegenheit bewerten zu wollen, meinen wir aber, dass es nicht angehen kann, dass eine Mehrheitsbeschlussfassung der TEG zur Aufstellung der Schranken durch Einzelne (vermutliche sogar Mitglieder der Gemeinschaft) dadurch unterlaufen wird, dass diese mit Brachialgewalt das Eigentum der Gemeinschaft beschädigen und somit außer Funktion setzen. Der Gemeinschaft bleibt nur der Weg, erhebliche Geldmittel für die Reparaturen der Beschädigungen auszugeben, um die Funktionsfähigkeit zu erhalten. Anderenfalls würde die relativ kleine Minderheit, die sich schon immer gegen den Aufbau von Schranken ausgesprochen hat, ihre Auffassung faktisch doch noch durchsetzen.

Diese Diskrepanz hatten wir vor unserem letzten Rundschreiben bereits mit dem Verwaltungsbeirat erörtert und sind übereinstimmend zu der Auffassung gelangt, dass es sinnvoll sei, die Schrankenanlagen durch die in Aussicht genommene Videoüberwachung zu schützen.

In Anbetracht der angekündigten Einwände, die rechtlich sicherlich nicht zu beanstanden sind, bitten wir nun aber um Verständnis, dass wir die Überwachung nicht ohne eine entsprechende Erörterung auf der Versammlung und die dann ggf. erteilte Legitimation durch eine Beschlussfassung installieren werden.

Sollten Sie Anregungen haben, wie auf andere Weise eine Funktionsfähigkeit der Schrankenanlagen zu gewährleisten wäre, sind wir für Hinweise dankbar.

Für eine ergänzende Rücksprache in dieser Angelegenheit stehen wir Ihnen selbstverständlich auch telefonisch gern zur Verfügung.

Mit den besten Wünschen für eine besinnliche Vorweihnachtszeit verbleiben wir

mit freundlichen Grüßen

Wohnungsunternehmen

Denker GmbH
ppa. Krohn